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Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit: 26./27.04.2013 an der FH Frankfurt am Main

 

Der Vorstand und das Vorbereitungsteam laden zur Jahrestagung am 26./27.04.2013 nach Frankfurt am Main ein. Dem Thema der Tagung ‚Wahrnehmen, Analysieren, Intervenieren. Zugänge zu sozialen Wirklichkeiten’ werden wir aus theoretisch-methodischen sowie handlungspraktischen Perspektiven aus dem Bereich der Sozialarbeitsforschung und -praxis nachgehen.

Weitere Informationen finden Sie unter:www.fh-frankfurt.de/fachbereiche/fb4/aktuelles_und_terminefb4/veranstaltungskalenderfb4/dgsa2013.html

Eine Online-Anmeldung ist ebenfalls möglich (www.fh-frankfurt.de/fachbereiche/fb4/aktuelles_und_terminefb4/veranstaltungskalenderfb4/dgsa2013/anmeldung.html).

Weitere Fragen richten Sie bitte an das Tagungsteam vor Ort unter: dgsa2013@gmx.de

Hier finden Sie das Rahmenprogramm (Pdf, 191 KB) und die Panels (Pdf, 351 KB)..

DGSA Jahrestagung 26./27.04.2013 an der FH Frankfurt am Main

Call for Paper

für die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit
26./27.04.2013 an der FH Frankfurt

Tagungsthema: Wahrnehmen, Analysieren, Intervenieren.
                        Zugänge zu sozialen Wirklichkeiten

Wie jede Profession und Disziplin ist auch Soziale Arbeit darauf angewiesen, ihren Gegenstand sachgemäß und wissenschaftsbasiert zu erfassen, zu verstehen und auf Grundlage von spezifischen Zielsetzungen, Aufträgen und normativen Handlungsstandards zu gestalten. Dies gilt für die unmittelbaren „personennahen“ Interaktionen in Bildungsangeboten oder in der Arbeit mit Individuen und Gruppen und deren Vernetzung. Es betrifft aber ebenso die „personenferneren“ Planungs- und Steuerungsprozesse in den institutionellen Hilfesystemen Sozialer Arbeit.

Qualitätsentwicklung und Interventionsplanung in der Sozialen Arbeit verweisen somit immer auf Fragen der Empirie, Theorie, Normativität, Ethik und Handlungspraxis und ihr Verhältnis zueinander. Wie kann es gelingen, psychodynamische, soziale und strukturelle Prozesse, Fremdes und Befremdliches möglichst realitätsgerecht zu registrieren, zu analysieren und geeignete Praxiskonzepte zu entwickeln? Welche Vorgehensweisen der Forschung werden den Eigensinnigkeiten der Subjekte und den sozialen Systemen – seien es die institutionellen oder auch die lebensweltlichen der Adressatinnen und Adressaten – gerecht? Welche theoretischen Konzepte tragen dazu bei, das Registrierte zu erklären? Welche Handlungsmöglichkeiten eröffnen oder verschließen Theorien? Wie werden theoretische Konzeptionen weiter entwickelt? Welche Theoriepolitiken zeigen sich dabei? Welchen Stellenwert haben auch Alltagstheorien in all diesen Vorgängen? Und schließlich: welche normativen, ethischen Standards sowie gesellschaftlichen, sozialpolitischen und wissenschaftlichen Bedingungen rahmen den Forschungskontext und Handlungshorizont Sozialer Arbeit, und welche Paradoxien, Ambiguitäten, Ambivalenzen und Konflikte beinhalten sie?

Solche und ähnliche Fragen stellen sich nicht allein für die Qualifizierung in den Studiengängen Sozialer Arbeit, sondern auch für Forschung und Praxis der Sozialen Arbeit.

Darüber möchten wir im Rahmen der Jahrestagung der DGSA sprechen. Sektionen und Fachgruppen sind eingeladen, Panels zum Tagungsthema zu gestalten. Ebenso können Einzelbeiträge und Beiträge von Ad-hoc-Gruppen eingereicht werden. Die Beiträge können sowohl empirisch wie auch theoretisch ausgerichtet sein.

Vorschläge für Panels und Einzelbeiträge sind bitte einzureichen bis zum 31.10.2012 an Prof. Lena Inowlocki, Prof. Michaela Köttig, Prof. Lotte Rose und Prof. Susanne Schönborn (alle FH Frankfurt) unter dgsa2013@gmx.de.

Sie sollen folgende Informationen enthalten:

·         Panelbeitrag: Verantwortliche, Thema, Kurzbeschreibung des Inhalts, Referierende mit Vortragstiteln

·         Einzelbeitrag: Name, Thema, Kurzbeschreibung des Inhalts

Ältere Tagungen der DGSA

DGSA-Jahrestagung am 25./26.11.2011

Downloads:

Tagungsflyer Pdf, 196 KB

Panels Pdf, 130 KB

Abstracts Pdf, 240 KB

Titel:

Diversität & Ungleichheit  - Analytische Zugänge und professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit

Veranstalter:

DGSA Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit in Kooperation mit der Evangelischen Hochschule Dresden

 

Inhalt:

Diversität und Ungleichheit sind sozialwissenschaftliche Konzepte, die seit längerem Eingang in die disziplinären und professionellen Diskurse der Sozialen Arbeit gefunden haben. Allerdings wurden sie lange Zeit vor allem in den diskriminierenden, exkludierenden und teilweise verunsichernden Dimensionen Geschlecht, sozialer Schicht und ethnischer Herkunft diskutiert. In letzter Zeit wurden diese Konzepte nun in Theorie und Praxis auch auf die darin enthaltenen Potentiale ausgeweitet, da in den kulturellen, sozialen und geschlechtlichen Unterschieden und Ungleichheiten auch Potentiale der individuellen und sozialen Emanzipation aus unbefriedigenden Lebenswirklichkeiten liegen können.

Auf der analytischen wie auf der konkreten Handlungsebene stellen sich deshalb für Profession und Disziplin spezifische Herausforderungen für das Verstehen und den Umgang mit den unter-schiedlichsten Facetten von Diversität und Ungleichheit in Theorie und Praxis.

Auf der Jahrestagung möchten wir darüber diskutieren, wie sich ein produktiver Umgang mit den sich daraus ergebenden Ambivalenzen gestalten lässt und uns mit folgenden Fragen befassen:

  • Wie stellen sich Diversität und Ungleichheit in der Sozialen Arbeit empirisch dar und wie können sie theoretisch gefasst werden?
  • Welche Faktoren begünstigen oder vermindern Diversität und Ungleichheit in den Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit?
  • Wie ist es möglich, Verschiedenheit zu benennen ohne Zuschreibungen zu produzieren?
  • Wie kann Diversität „auf Augenhöhe“ benannt werden, ohne strukturelle Ungleichheiten und Machtverhältnisse zu ignorieren?
  • Welche methodischen Konzepte sind geeignet, sich mit diesen Problemen und Potentialen konstruktiv auseinanderzusetzen?

DGSA-Jahrestagung am 26./27.11.2010

Download: Tagungsflyer (pdf. 362 KB) - Sie können sich ab sofort anmelden.

Titel:

Das Ganze und seine Teile: Generalisierung und Spezialisierung Sozialer Arbeit im internationalen Maßstab

Veranstalter:

DGSA Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit in Kooperation mit der Evangelischen Hochschule Freiburg

Inhalt:

Spätestens mit der Einführung gestufter Studiengänge bei den sozialen Berufen und einer Neuordnung des Weiterbildungsmarktes bilden sich nach der Konvergenz von Sozialpädagogik und Sozialarbeit neue Formen der Spezialisierung im Handlungsfeld der Sozialen Arbeit und ihrer benachbarten Professionen heraus. So entstanden im Rahmen des Bolognaprozesses eine Vielzahl hoch spezialisierter Masterstudiengänge, bei denen eine fachwissenschaftliche Verankerung in der Sozialen Arbeit kaum noch zu erkennen ist. Felder, die beispielsweise traditionell der Kinder- und Jugendhilfe zugerechnet werden, gliedern sich aus, profilieren sich erziehungswissenschaftlich und konzentrieren sich auf Erziehungs- und Bildungsaufträge.

In anderen eher klassisch sozialarbeiterischen Handlungsfeldern bilden sich neue Schnittmengen mit dem Gesundheitsbereich oder dem Rechtssystem und profilieren sich neue Berufsgruppen - wie beispielsweise Case Management, Betreuungsmanagement, Quartiersmanagement, Beratung und klinische Sozialarbeit. Diese Entwicklung scheint mit einem Bedarf nach spezifischer ausgeprägten Handlungskompetenzen bei komplexer werdenden Problemstellungen und gleichzeitig schwindender Kohäsion informeller sozialer Systeme einherzugehen. Die traditionalen horizontalen und vertikalen Grenzen zwischen den einzelnen Berufsgruppen und innerhalb dieser werden neu gezogen. Neue Formen der Generalisierung entstehen ebenso wie neue Formen der Spezialisierung.

Obwohl dieser Prozess in Ausbildung und Praxis teilweise zu heftigen Kontroversen geführt hat, wurde dieser in der theoretischen Reflexion bisher kaum thematisiert. Für und als wissenschaftliche Fachgesellschaft stellen sich beispielsweise folgende Fragen:

  • Was sind die Gründe für die Prozesse der Ausdifferenzierung?
  • Welche Gefahren und Chancen liegen in dieser Entwicklung?
  • Welcher Forschungsbedarf besteht?
  • Welchen theoretischen Blick benötigen wir?
  • Wie lässt sich dieser Prozess sinnvoll gestalten?
  • Welche Konsequenzen hat dies für die Gestaltung der Curricula in Aus- Fort und Weiterbildung?
  • Wie sollten ein gestuftes Kerncurriculum und eine Spezialisierung zur „Fachsozialarbeit“ aussehen?

Auf unserer Jahrestagung vom 26. - 27. November 2010 an der EFH Freiburg haben wir Kollegen und Kolleginnen aus unseren deutschsprachigen Nachbarländern und Großbritannien eingeladen und möchten unsere Debatten damit in einem internationalen Kontext führen. Unterschiedliche Perspektiven und Ergebnisse sollen dann in den Sektionen und Fachgruppen sowie in gruppenübergreifenden Diskursen beleuchtet und vertieft werden. Wir erhoffen uns hieraus wesentliche Impulse für die weitere Entwicklung der Sozialen Arbeit in Theorie, Lehre, Forschung und Praxis.

 

DGSA-Jahrestagung am 27./28.11.09

Downloads: Tagungsflyer (pdf, 108 KB)

Titel

Zwanzig Jahre Profilierung der Wissenschaft Sozialer Arbeit
Ein Blick zurück – ein Blick nach vorn
Jubiläumstagung der DGSA

Veranstalter

DGSA Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit
in Kooperation mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften München

Inhalt

Anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) möchten wir herzlich zum kritischen Diskurs über die Entwicklung und wissenschaftlichen Fundierung Sozialer Arbeit einladen. Die Soziale Arbeit ist immer aufs Engste mit den Problemen der Gesellschaft und ihren strukturellen Problemen und Verwerfungen verbunden. Sie ist Spiegelbild dieser sozialen Probleme und Kristallisationspunkt von noch nicht erfüllten Bedürfnissen und Hoffnungen über ein besseres und gerechteres Leben zugleich. Die DGSA beschäftigt sich seit ihrer Gründung unter den unterschiedlichsten Perspektiven mit daraus resultierenden Fragestellungen für Theorie und Praxis. So beschäftigen sich Gruppen mit der Frage nach den Aufgaben und Anforderungen für die Theorieentwicklung oder die Forschung Sozialer Arbeit. Andere fragen nach der Bedeutung ethischer, sozialpolitischer und sozialwirtschaftlicher Grundlagen und Implikationen oder sie beschäftigen sich mit den disziplinären und professionellen Herausforderungen in spezifischen Handlungsfeldern wie beispielsweise der Gemeinwesenarbeit, dem Case Management, der Klinischen Sozialarbeit und auch der Ausbildung.
Am ersten Tag werden sich nach einleitenden Grußworten Prof. Dr. C. Wolfgang Müller und Prof. Dr. Peter Sommerfeld (SGSA) zu den Entwicklungsperspektiven und -Anforderungen der Sozialen Arbeit in Wissenschaft und Praxis positionieren. Anschließend wollen wir unser Jubiläum ein wenig feiern sowie die bisherige Arbeit und deren Repräsentanten in einem feierlichen Rahmen würdigen.
Die Sektionen und Fachgruppen der DGSA werden sich dann am nächsten Tag aus ihrer spezifischen Perspektive mit besonderen Fragestellungen der bisherigen Arbeit und zukünftigen Arbeitsperspektiven befassen. Zu diesen als Panels bezeichneten Arbeitsgruppen sind die Mitglieder der Gruppen ebenso eingeladen wie an deren Arbeit interessierte Kollegen und Kolleginnen aus Wissenschaft, Ausbildung und Praxis. Vor dem Hintergrund der eigenen Geschichte und Erfahrungen arbeiten die Gruppen zu den folgenden zentralen Fragen:

  • Welche Bedeutung haben meta-theoretische und handlungstheoretisch-methodische Traditionen?
  • Wie hat sich die Forschung entwickelt und welchen Stellenwert hat sie für die Theorieentwicklung und die Praxis?
  • Wie gestalten sich die Beziehungen zu den alten und neuen Grundlagen-/Bezugswissenschaften bzw. zu benachbarten Handlungswissenschaften?
  • Welche Formen der Differenzierung, Spezialisierung (Fachsozialarbeit) und Generalisierung haben sich entwickelt?
  • Welche neuen Wege eröffnen sich im Zuge des Bologna-Prozesses?

Unterschiedliche Perspektiven und Ergebnisse sollen dann in einem gruppenübergreifenden Diskurs beleuchtet und vertieft werden. Wir erhoffen uns hieraus wesentliche Impulse für die weitere Entwicklung der Wissenschaft Soziale Arbeit und ihrer Bedeutung für Theorie und Praxis.

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